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Chili Schoten

Chili Schoten stammen aus Mexiko und wurden von Christoph Columbus bei seiner Suche nach Pfeffer entdeckt. Er brachte die Chili Schoten nach Europa, wobei die Europäer die milderen Sorten bevorzugen. In Afrika und Asien werden sehr scharfe Chili Schoten verwendet.

Chilis gehören zur Gattung Capsicum (Paprika) und diese zählen zu den Nachtschattengewächse. Des weiteren gibt es mehr als 150 Sorten, welche alle unterschiedlich schmecken. Sie reichen von fruchtig mild bis feurig scharf. Manche Chili sind fleischiger als andere und manche haben auch eine dickere Haut wie die Jalapeno Chili Schoten. Außerdem unterscheiden sie sich in Ihrer Größe und Farbe. Reife Chili Schoten sind meistens gelb, rot, orange bis rotbraun, unreife Chilis sind grün.

 
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Die Schärfe der Chilis hängt davon ab, wie viel Capsaicin eine Schote enthält. Dieser Stoff Capsaicin steckt zu 90 % in den Kernen und den weißen Scheidewänden der Chili. Das Fruchtfleisch der Schoten selber ist nicht so scharf, sondern es ist aromatisch. Das Aroma verfliegt aber wenn die Chili Schoten erhitzt werden. Somit bleibt nach dem Kochen eine klare, reine Schärfe. Das Capsaicin löst auf der Zunge einen Hitze beziehungsweise einen Schmerzreiz aus, welches vom Trigeminusnerv wahrgenommen wird. Die Zunge mit seinen Geschmacksknospen, die für uns schmeckt , kann schärfe nicht schmecken sondern nur süß, salzig, sauer, bitter und umami (vollmundiger Geschmack).

Der Schärfegrad von Chili Schoten wird in der Einheit Scoville Angegeben wobei die Skala von 0 -10 geht.

Nicht jeder liebt die Schärfe der Chili auf Anhieb. Bei uns in Europa wurden zuerst die weniger Scharfen Chilis - die Gewürz Paprika beliebt. Das Gewürz Paprika gibt es in unterschiedlichen Schärfe Graden. Sie peppen viele Speisen mit Ihrem fruchtigen Aroma und einer leichten Schärfe auf.

In Afrika, Asien und Indien hingegen werden viel lieber richtig scharfe Speisen verzehrt. Bei meiner Zeit an der Elfenbeinküste und in Kamerun wurden die Traditionell Afrikanischen Soßen und Gerichte meistens mit den scharfen Habanero hergestellt. Desweiteren sind viele Afrikanische Gewürzmischungen sehr scharf wie zum Beispiel Harissa.

Chili verwenden wir am liebsten zu schärfen von Speisen und tun dabei unserem Körper auch etwas Gutes. Es wird gesagt das Chilis die Schleimhäute aufbauen, den Stoffwechsel mobilisieren, die Blutzuckerwerte verbessern sowie gegen Schmerzen und Entzündungen helfen.