Anis, süßer Kümmel, Pimpinella anisum,

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  • Beschreibung

  • süß aromatisch - schmeckt nach Lakritze
  • Als Tee
  • Zum Backen
  • antiseptische Wirkung - in Hustensaft & Bonbons

Was ist Anis?

Anis heißt im lateinischen Pimpinella anisum und wird im allgemeinen Sprachgebrauch auch Süßer Kümmel, Brotsamen, Taubenanis oder Anais genannt. Diese Samen werden gerne als Gewürz, als Heilpflanze für Hustensaft oder zum Aufbrühen als Tee verwendet. Die Anispflanze gilt in Deutschland als Heilpflanze des Jahres 2014. Sie soll unter anderen Darmbeschwerden und Erkältungserscheinungen lindern.

Bei uns können sie das Anis Gewürz kaufen in unserem Gewürze Shop entweder in ganzen Samen oder auch als gemahlene Anissamen.

Botanik - Merkmale von Anis. Wie sieht er aus?

Der Süße Kümmel gehört zur Familie der Doldengewächse (Apiaceae) wie auch der Dill, Fenchel und Kümmel. Seinen Ursprung hat er im östlichen Mittelmeerraum. Es ist eine einjährige Pflanze mit einer Wuchshöhe von bis zu 60 cm. Er hat aufrechte Stängel die geringelt sind und herzförmige Blätter. Seine Blüten sind Dolden mit kleinen, weißen Blüten. Die Brotsamen selbst bezeichnet man als Spaltfrüchte des Krautes, da sie aus zwei Teilfrüchten bestehen. Ihre Form ist eirund mit fünf Rippen, mit einer Größe von 4-5 mm und eine gelbgraue Farbe.

Der Anbau von Anissamen

Der Anbau von Anissamen erfolgt üblicherweise nicht in Gärten sondern auf großen Feldern. Bei uns kann er nicht sonderlich gut gedeihen, außer man bereitet seinen lehmigen, schweren Boden auf. Die Pflanze bevorzugt lockere, nährstoffreiche und kalkhaltige Böden. Außerdem bevorzugt sie subtropische Klima und wird deshalb auch, unter anderen in Süd- Südosteuropa, Nordafrika, Südrussland, Indien und Ägypten  angebaut. Weil die Früchte an den Sträuchern nicht gleichmäßig reifen wird der Anais schon zum Beginn der Reifung geerntet und in Lagerhäusern ausgereift. Somit verhindert man Ernteverluste, da reife Anissamen sich sonst aus der Pflanze lösen und auf den Boden fallen.  Nach der Reifung werden sie abgedroschen und sind zum Verzehr geeignet.

Anais und die Römer

Anais Gewürz ist dank der Römer nicht mehr nur ein Heilmittel, sondern auch ein viel genutztes Gewürz. Ursprünglich wurde Anis zum Backen von Plätzchen genutzt um des Anis Verdauungsfördernden Eigenschaften zu nutzen.

Kulinarische Verwendung - Wie schmeckt Anis?

Anis verfügen über einen Süß-aromatischen Duft und schmeckt frisch, würzig nach Lakritze. Er beinhaltet das ätherische Öl Athenol welches hauptverantwortlich ist für sein Aroma.

Verwendung von Anissamen

Wir, zu Hause benutzen Anis hauptsächlich zum Backen von Plätzchen, Brot und Kuchen in der Vorweihnachtszeit. 

In Südeuropa verwendet man Anissamen vielseitiger. Hier würzt er Schnäpse wie den Türkischen Raki, den Französischen Pastis oder den Griechischen Oùzo. Außerdem kocht man dort mit diesem aromatischen Gewürz auch deftige Gerichte. Anissamen eignen sich besonders gut zum Verfeinern von Fischsuppen Fischmarinaden, süßsaure Soßen, Brote, Kuchen, Hülsenfrüchten, Pflaumenmus, und Kürbis.

In Indien wird Anis zum Backen von Brot und in herzhaften Curry verwendet. Hier röstet man zusätzlich noch die Anis Samen um Ihr Aroma zu verstärken.

Sie können mit Anis auch Vegetarische Gerichte wie Rotkohl oder Rote Bete aromatisieren. Es schmeckt auch in Obstsalaten, mit Gurken oder als Tee aufgebrüht.

Das Öl vom Anis hat eine antiseptische Wirkung und findet Verwendung in Hustensäften und Hustenbonbons.

Das Gewürz verträgt sich gut mit Vanille, Muskat, Nelken, Ingwer, Pfeffer

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