Kokosblütenzucker aus Indonesien

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Kokosblütenzucker aus Indonesien in Biologischer Qualität

Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker ist der neueste Renner unter den Süßungsmitteln und soll eine wesentlich gesündere Alternative zum herkömmlichen Haushaltszucker oder anderen Süßungsmitteln sein. Er kann also auch von jenen verwendet werden, die unter Stoffwechselproblemen, Übergewicht oder anderen gesundheitlichen Beschwerden leiden. Natürlich kann der Kokoszucker auch in der Hobbyküche Verwendung finden und den Gerichten eine exotische Note verleihen. Doch was ist eigentlich das Besondere an diesem Zucker, wie wird er gewonnen und hält die Zucker alternative wirklich was sie verspricht?

Anbau und Gewinnung

Der Kokosblütenzucker wird aus den Blütenknospen der Kokospalme gewonnen, speziell aus deren Nektar. Dieser Kokosnektar wird mit Hilfe eines Behälters aufgefangen und später durch Aufkochen oder Dampf garen bearbeitet. Dabei entstehen die klassischen Kokosblütenzuckerkristalle, die im Handel erhältlich sind. Kokoszucker ist ein sehr nachhaltiges Produkt, da eine Kokospalme bis zu 70 Jahre lang Nektar hervorbringen kann. Zudem werden für den Anbau von Kokospalmen in der Regel keine Pestizide oder künstliche Dünger benötigt. Dies schont ebenfalls die Umwelt. Kleinbauern lassen der Natur also freien Lauf und verwenden natürliche Dünger, wie verrottende Palmwedel oder Kokosnuss schalen.

Geschmack und Verwendung

Anders, als der Name vermuten lässt, schmeckt Kokoszucker nicht nach Kokos. Er besitzt eher einen caramelligen, kräftigen Geschmack und lässt sich vergleichsweise wie brauner Zucker verwenden. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass es sich um reinen Kokoszucker handelt. Viele Hersteller strecken ihre Produkte mit anderen Zuckern. Gerade beim Backen von süßen Leckereien, Kuchen und Keksen oder dem Verfeinern von Desserts ist Kokoszucker ein wahrer Alleskönner. Gleichzeitig ist der positive Effekt auf die Gesundheit ein weiterer Grund, herkömmliche Zucker- und Süßungsmitteln mit ihm zu ersetzen.

Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit

Dennoch bieten Kokosplantagen, im Bezug auf Nachhaltigkeit, immer wieder Grund zur Diskussion. Oft produzieren nur wenige Hersteller wirklich ökologisch und nachhaltig. Kokosplantagen sollten nicht auf dem Boden eines ehemaligen Regenwaldes stehen. Außerdem sollten die Kokospalmen für die Herstellung von Kokoszucker nicht gefällt werden. So wird der Boden geschont und weniger Fläche benötigt. Beim Kauf von Kokosprodukten sollte also auf echte Nachhaltigkeit der Hersteller geachtet werden.

Geringer glykämischer Index

Bekannt wurde der Kokosblütenzucker vor allem durch seinen niedrig-glykämischen Index. Dabei handelt es sich um einen Wert, der angibt, wie stark ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt. Nahrungsmittel mit einem geringen glykämischen Index, fördern das Wohlbefinden des Körpers, da sie den Blutzuckerspiegel gleichmäßig und langsam ansteigen lassen. Im Gegensatz dazu, lassen Lebensmittel mit hohem glykämischen Index den Blutzucker sehr schnell ansteigen. Umso schneller fällt dieser aber auch wieder ab und fördert das nächste Hungergefühl, besser bekannt als Heißhungerattacke.

Zu den hoch-glykämischen Lebensmitteln zählen zum Beispiel der Haushaltszucker und isolierte Kohlenhydrate in Weißmehl und Co. Diese extremen Blutzuckerschwankungen sind enormer Stress für die Bauchspeicheldrüse, die mit Hilfe des Hormons Insulin, den Blutzuckerspiegel reguliert. Durch den häufigen Verzehr hoch-glykämischer Lebensmittel werden aber auch die Körperzellen überlastet, wodurch sie das Insulin immer schlechter aufnehmen. Die Folgen sind Diabetes Typ 2, Insulinresistenz oder Hypoglykämie.

Kokoszucker bietet also eine gesündere Alternative zum Haushaltszucker, da er den Blutzuckerspiegel langsam ansteigen lässt. Der Körper bleibt länger gesättigt und wird nicht von Blutzuckerschwankungen belastet. Aus diesem Grund ist Kokoszucker auch für Diabetiker geeignet.

Nährstoffreich und gesund

Neben den positiven Wirkungen auf den Blutzuckerspiegel, kann Kokoszucker aber auch anderweitig die Gesundheit fördern. Er enthält zum Beispiel eine Menge Magnesium, Kalium, Eisen, Zink, Bor, Kupfer und Schwefel. Diese Mineral- und Spurenelemente sind ein wichtiger Bestandteil unserer täglichen Ernährung und sollten stets im optimalen Verhältnis aufgenommen werden. Kokoszucker bietet also auch hier eine sehr gesunde Alternative zu herkömmlichen Zucker- und Süßungsmitteln, die in der Regel über wenig Nährstoffe verfügen.